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Namen der Kunden:

Frau und Herr W.

Wünsche der Kunden:

Im nächsten Jahr 2009 würde ich gerne mit meiner Frau zur Sonnenfinsternis nach China fahren. Bitte senden Sie mir darüber Unterlagen und ein Angebot, für den Zeitraum von zwei bis drei oder vier Wochen. Vielen Dank! Mit freundlichen Grüßen W. A.

Reiseroute:

Beijing / Xi'an / Chengdu / Jiuzhaigou / Chengdu / Chongqing / Yangtse Kreuzfahrt / Yichang / Zhangjiajie / Wulingyuan / Shaoshan / Changsha / Guilin / Yangshuo / Hangzhou /Jinshan / Shanghai / Suzhou / Shanghai,
2 Personen, 26 Tage, vom 01.07- 26.07.09,
Preis: 2665 Euro p.P. im Doppelzimmer/in der Doppelkabine
Den detaillierten Reiseverlauf finden Sie hier

Feedback der Kunden:

Hallo, Jenny, Hallo Herr Wiemeier

Wie versprochen, sende ich Euch den Bericht über unsere Reise durch China und zur Sonnenfinsternis. Nun sind wir endlich dazugekommen, den Bericht zusammenzustellen:

China hat mich schon immer interessiert, die Kultur, die Menschen, die Politik und die Natur. - Ein faszinierendes Land.

Bisher war mir die Entfernung nach China immer zu weit. Als ich aber auf der „German China Site "im Internet las, dass am 22. Juli eine Sonnenfinsternis in Shanghai ist, hatte ich einen Grund mehr, die Reise anzugehen.

So konnte ich meine Wünsche erfüllen, z.B. die Geschichte Mao Tse Dongs vor Ort zu erkunden.

Wir landeten in Peking, der neue Flughafen - großartig! Wir ahnten schon, dass wir viel Monumentales erleben werden.

Das Mao-Mausoleum und der Platz des Himmlischen Friedens besuchten wir zuerst. Wir konnten direkt am aufgebahrten, einbalsamierten Körper Mao Tse Dongs vorbeigehen und Blumen niederlegen. Das hätte ich mir nie träumen lassen, ihn einmal aus dieser Nähe leibhaftig einmal sehen zu dürfen.

Das Vogelnest, der Wasserwürfel usw. Wir spürten hier noch die Atmosphäre von Olympia 2008.

Die Chinesische Mauer übertraf unsere Erwartungen, die Peking Oper - eine Darbietung, wie man sie in Europa nicht zu sehen bekommt.

Das Essen einer Pekingente in diesem wunderschönen Restaurant war ein netter Abschluss unseres Pekingbesuchs. Auch eine besondere Art chinesischer Esskultur, wo wir uns gleich wohlfühlten (sie hat wirklich sehr gut geschmeckt). Das nächste Mal möchte ich in Peking länger bleiben, wir waren leider nur zwei Nächte.

Dann ging es weiter nach Xian. Terrakotta-Armee und Seidenfabrik, am Abend eine Tanzvorführung aus der Tang-Dynastie ganz im chinesischen Stil.

Nun ging es schon wieder weiter nach Chengdu, als Zwischenstation nach Jiuzshaigou in den Nationalpark.

Die Mehrheit der Osttibeter scheint erfreut über die positive wirtschaftliche Entwicklung Chinas und deren Einfluss auf Tibet. Wunderschön war hier die Anlage der Kalksinterterrassen anzusehen mit dem verschiedenfarbigen und teils tiefblauen glasklaren Wasser. Noch mal eine Zwischenstation in Chengdu führte uns in die Aufzuchtstation der Pandabären, die man einfach gesehen haben muss. Sie sind so niedlich, trotz ihrer Größe!

Dann fuhren für drei Tage mit dem Schiff über den Yangtse bis zum Drei Schluchten Staudamm. Eine Glanzleistung, die der chinesischen Regierung zusammen mit vielen Fachleuten hier gelungen ist.

Bei der Abendvorstellung auf dem Schiff haben wir auch deutsche Melodien zusammen mit chin. Touristen gesungen - die Melodie war beiden Völkern bekannt und so kam es zu einer internationalen Verständigung. Vielerorts war uns die vielbeschriebene Herzlichkeit der Chinesen begegnet.

Ein weiterer Nationalpark folgte: Zhangjiaije. Höhepunkt war hier der Aufzug direkt entlang der senkrechten Felswand. Dieser schöne Nationalpark war nicht beschrieben worden, uns war nicht bewusst, wie stark dieser Park in der letzten Zeit an Bedeutung gewonnen hat (und natürlich in den Sommerferien entsprechend viele Besucher anwesend waren). Diese vielen
alleinstehenden Felstürme aus Kalkgestein, nicht zu vergessen die höchste Naturbrücke der Welt!

Auf dem Weg nach Guilin machten wir einen Zwischenstopp in Shangsha - Mao Tse Dongs Heimat. Aus dem Bauernhof seiner Familie hat man hier ein anschauliches Museum eingerichtet. So konnte man sich etwas hineinversetzen in seine Welt - eine Welt voller Entbehrungen und harter Arbeit. Leider war auch hier die Zeit zu knapp. Hier in Shangsha sollte man mindestens eine Nacht bleiben.

Chinas bekannteste Landschaft - die Karstberge - folgten. In vier Stunden ging es mit dem Schiff auf dem Li-Fluss nach Yangshuo, einem bunten „Touristendorf. Das Abendprogramm: Impressionen Liu Sanje von Zhang Yimou beeindruckend die wundervolle Darbietung lokaler Tänze und Gesänge!

22.07.09: Nun sollte eigentlich ein weiterer Höhepunkt unserer Reise folgen: die Sonnenfinsternis in Shanghai! Leider war die Bewölkung so stark, dass wir die totale Sonnenfinsternis - den Moment, wo sich der Mond direkt vor der Sonne befindet und nur noch die wunderschöne „Corona“ vorhanden ist, nicht sehen konnten.

Dennoch - die sehr schnell eintretende Dunkelheit übertraf unsere Erwartungen. Sechs Minuten lang standen wir mitten in der Nacht, an einem Vormittag um 9.30!

Shanghai: eine Weltstadt, wie ich sie noch nie erlebt habe! Die gigantischen Hochhäuser, mitten unter ihnen - das Jinmao-Hochhaus und der Oriental Pearl Tower, von beiden genossen wir den Blick über die riesige pulsierende Stadt.
In der Fußgängerzone Nanjing Lu fanden wir ein nettes Café, um das bunte Treiben an uns vorbei ziehen zu lassen. Mit der Besichtigung der KP-Gründungsstätte konnten wir unsere geschichtlichen Defizite etwas verringern.

Der letzte große Höhepunkt war die große Hafenrundfahrt auf dem Huangpo entlang der Uferpromenade von Pudong bis zur Mündung in den Yangtse. Aus dieser Perspektive erschien uns Shanghai noch großartiger, das schrägeinfallende Licht der späten Nachmittagssonne verstärkte noch diesen Eindruck.

Am 27.07. flogen wir in der Nacht schweren Herzens wieder zurück nach Deutschland.

Wir hatten China liebgewonnen.

Anbei ein Erinnerungsfoto!

Viele Grüße

A. und A.

P.S. Wann kommt Ihr uns besuchen? Wir würden uns freuen.