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10. Februar 2012
Einreiseverbot für ausländische Touristen in die Autonome Region Tibet
Wie uns die lokale Regierung in Lhasa kurzfristig mitteilte, wird in der Zeit vom 10. Februarbis 7. April 2012 keine Einreiseerlaubnis in die Autonome Region Tibet für ausländische Touristen erteilt.
Anlass für das Einreiseverbot ist, wie im vergangenen Jahr, das Tibetische Neujahrsfest.
Wenn Sie eine Tibetreise planen, treten Sie bitte mit uns in Kontakt, um aktuelle Informationen zu erhalten.
31. Januar 2012
Neue Regelungen für den Kauf von Eisenbahntickets
Die Eisenbahn zu benutzen, ist in China eine der billigsten Möglichkeiten, auf langen Strecken zu reisen, und wird von Chinesen häufig genutzt.
In der Regel sind die Züge gut gefüllt, ja oft überfüllt und Bahntickets manchmal schlecht zu bekommen. Das ruft jede Meng Spekulanten auf den Plan, was den Erwerb von Tickets zusätzlich erschwert.
Um den florierenden Schwarzmarkt mit Bahntickets einzudämmen, hat die Eisenbahnverwaltung mit Wirkung vom 1. Januar 2012 eine neue Regelung zum Erwerb von Tickets erlassen, die nun für alle Züge gilt und sowohl Chinesen als auch Ausländer betrifft.
Die Eisenbahntickets werden wie Flugtickets personalisiert, das heißt, der Käufer muß beim Kauf seine Personaldokumente vorlegen [Ausweis oder Paß oder Kopie davon, falls er zum Beispiel für eine andere Person die Fahrkarte erwerben möchte] und die Tickets werden mit dem Namen oder der Nummer des Personaldokumentes des Fahrgastes versehen.
Das bedeutet, daß wir bei Reisen, bei denen Eisenbahnfahrten vorgesehen sind, Sie um die Kopie Ihres Reisepasses bitten müssen.
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Sehr geehrte Damen und Herren,
in der Zeit vom
22. – 28. Januar 2012
findet in China das Frühlingsfest statt.
In dieser Zeit ist nicht nur unser Büro nur notdürftig besetzt. Daher kann es geschehen, daß wir Ihre Anfrage nicht gleich beantworten können.
Bitte hinterlassen Sie eine Nachricht auf unserem Anrufbeantworter oder schicken Sie uns eine E-mail.
Nach den Feiertagen werden wir umgehend alle bis dahin nicht beantworten Anfragen bearbeiten.
6. Januar 2012
Zuversicht anderer Nationen in Chinas Raumfahrtprogramm
Am 29. Dezember 2011 hat das Pressebüro des chinesischen Staatsrats das sogenannte "Weißbuch über Chinas Raumfahrt 2011" veröffentlicht.
Darin wird unter anderem darauf eingegangen, daß China die Öffnung und Zusammenarbeit mit dem Ausland in Bezug auf die Raumfahrt ausbauen will. Bisher hat China mit 22 Ländern und Regionen der Welt 66 Abkommen für Zusammenarbeit in der Raumfahrt unterzeichnet.
Darunter auch mit Deutschland.
Ein Höhepunkt in dieser Zusammenarbeit mit Deutschland war der Transport der Experimentieranlage „Simbox“ an Bord des Raumschiffs "Shenzhou 8".
Mit der in Deutschland entwickelten und gebauten Anlage SIMBOX - Science in Microgravity Box - wurden 17 Experimente aus den Bereichen Biologie und Medizin, von deutschen und chinesischen Wissenschaftlern gemeinsam, erfolgreich durchgeführt.
Politisch sei dieses gemeinsame Experiment ungeheuer wichtig - sagte der China- und Raumfahrtexperte Dean Cheng von der „Heritage Foundation“, eines Thinktanks in Washington, der Nachrichtenagentur dpa.
Es sei eine Demonstration der Zuversicht anderer Nationen in Chinas Raumfahrtprogramm.
Nach Angaben des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt (DLR) in Bonn ging es bei den Experimenten um biologische und medizinische Kernfragen: "Wo genau greift die Schwerkraft in biologische Prozesse ein? Wie kann man das Immunsystem stärken?"
Die Antworten auf diese Fragen sind entscheidend für die Zukunft der bemannten Raumfahrt.
Sie geben weitere Auskunft über die Fähigkeit von Menschen, auf langen Reisen im Weltraum zu überleben.
Im Mittelpunkt des Fluges von "Shenzhou 8" stand aber ein ganz anderer Versuch:
das erste Kopplungsmanöver zweier chinesischer Raumflugkörper.
Ein erfolgreiches Andocken ist die Grundvoraussetzung für die weiteren Pläne zum Bau einer eigenen chinesischen Raumstation um das Jahr 2020.
Das unbemannte Raumschiff "Shenzhou 8" hob am frühen Dienstagmorgen [01. November 2011, chinesischer Zeit] vom Weltraumbahnhof Jiuquan in der Provinz Gansu am Rande der Wüste Gobi ab, dockte am Donnerstagmorgen [3. November 2011, um 1:37 Uhr chinesischer Zeit ] an das in der Erdumlaufbahn schwebende Modul "Tiangong 1" an, blieb zwölf Tage mit ihm verbunden und landete dann am 17. November wieder in der Inneren Mongolei.
Damit hat China eine weitere wichtige Hürde beim Bau einer eigenen Weltraumstation genommen. Das ermöglicht es China, die Erforschung des Weltraums im großen Stil aufzunehmen.
Der „Leiter für Weltraumforschung“ im „Deutschen Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR)“ - Peter Preu, der beim Start von "Shenzhou 8" vor Ort war, sagte, daß sich die neue Zusammenarbeit mit China im All auch weiterhin auszahlen werde .
Wenn um das Jahr 2020 der Betrieb der Internationalen Raumstation ISS eingestellt wird, wird China möglicherweise die einzige Nation sein, die über ein Raumlabor verfügt.
Nach der Landung von "Shenzhou 8" am 17. November 2011 in der Inneren Mongolei wurden die Proben, wohl behalten, von einem Bergungsteam mit einem Hubschrauber direkt zu Untersuchungen in ein Labor nach Peking gebracht.
1. Juli 2011
Google + auch in China erreichbar!
Entgegen der fast nicht anders zu erwartendem Behauptung des „Spiegels“,
ist „Google +“ in China unter https://plus.google.com/ problemlos erreichbar.
Nur dann bremst Google selbst die Interessenten aus.
„Google +“ ist nach alter Google-Manier zunächst nur zu Testzwecken für wenige Benutzer und dies erst nach einer Einladung verfügbar. Erst später soll dann eine Öffenung für das breit Publikum erfolgen.
In dem selben Artikel wärmt der „Spiegel“ dann schnell noch einmal die Falschmeldung auf, nach der „Xing“ in China gesperrt sei.
Wir haben aber schon mehrfach darauf hingewiesen, dass dem nicht so ist. [siehe z.B.
http://www.facebook.com/home.php#!/pages/China-entdecken/130759990328865 ].
G.W.
13. Juni 2011
Verlängertes Einreiseverbot für ausländische Touristen in die Autonome Region Tibet
Wie uns die lokale Regierung in Lhasa kurzfristig mitteilte, wurde der Beginn des aktuellen Einreiseverbotes für ausländische Touristen in die Autonome Region Tibet um drei Wochen vorgezogen.
Es wird somit für den Zeitraum 5. Juni bis 5. August 2011 keine Einreiseerlaubnis für ausländische Touristen erteilt.
Als Grund für das Einreiseverbot werden die Feierlichkeiten anläßlich der „Befreiung Tibets“ vor 60 Jahren genannt.
Wenn Sie eine Tibetreise planen, treten Sie bitte mit uns in Kontakt, um aktuelle Informationen zu erhalten.
9. Mai 2011
Erste Ergebnisse der Volkszählung in China
Im Vorfeld der 6. Volkszählung in China seit der Gründung der Volksrepublik [1953, 1964, 1982, 1990, 2000 fanden Zählungen statt] war besonders im Ausland viel über deren Akzeptanz in der Bevölkerung spekuliert worden. Aber derartige Akzeptanzprobleme sind ja kein spezifisch chinesisches Problem, sondern ein allgemein menschliches. Denken wir nur an die seit biblischen Zeiten bekannten Widerstände oder gar an das, was sich in der Geschichte der BRD abspielte.
Sicher hat die Verweigerungshaltung von Bürgern Einfluß auf die Zahlen, aber sicher nicht in dem Umfang, daß die jetzt vorliegenden Zahlen, als nicht aussagekräftig eingestuft werden müßten, wie in westlichen Medien kolportiert wird. Denn es gibt zahlreiche Möglichkeiten die Zahlen zu prüfen.
Eine gewisse Unschärfe ist nie zu vermeiden, dessen sind sich die Statistiker [weltweit] aber bewußt und können damit leben.
Am Donnerstag, den 28. April 2011 wurden die ersten offiziellen Ergebnisse der Volkszählung, die Anfang November 2011 durchgeführt wurde, durch das staatliche Statistikamt bekanntgegeben.
Demnach gibt es mehr als 1,3397 Milliarden Menschen in China, die in etwa 401,52 Millionen Haushalten leben.
[Für das Jahr 2000 waren 1,2658 Milliarden Bürger, für 2005 etwa 1,3015 Milliarden, für 2006 etwa 1,31 Milliarden, für Ende 2008 etwa 1,328 Milliarden und für Ende 2009 1,335 Milliarden Menschen veranschlagt worden]
Von den 1,3397 Milliarden Menschen sind 51,3 Prozent männlichen Geschlechts und 48,7 Prozent weiblichen Geschlechts.
Während das natürliche Geschlechterverhältnis von Neugeborenen etwa 1050 Knaben zu 1000 Mädchen beträgt, lag dieses Verhältnis für China im Jahr 2000 bei 1192 und regional sogar bis zu 1350 männlichen zu 1000 weiblichen Neugeborenen. Basierend auf der Volkszählung im Jahr 2010 hat sich das Verhältnis verändert und liegt bei 1180 männlichen zu 1000 weiblichen Neugeborenen. Dies sei zwar immer noch nicht im normalen Rahmen, aber bereits besser als noch vor fünf Jahren, so Ma Jiantang Leiter des Staatlichen Statistikbüros.
Das Bevölkerungswachstum hat sich verlangsamt: Seit 2000 stieg die Zahl der Chinesen um 5,84 Prozent oder 73 Millionen. In dem Jahrzehnt 1990 bis 2000 war die Bevölkerung noch um 11,7 Prozent gewachsen.
Das Wachstum der einzelnen Nationalitäten in China ist unterschiedlich. Die sogenannten nationalen Minderheiten wuchsen gegenüber der Gruppe der Han-Chinesen, prozentual gesehen, stärker, was aber nicht erstaunlich ist, da für diese Volksgruppen keine Ein-Kind-Politik gilt.
Heutzutage ist allerdings nicht mehr so sehr das unkontrollierte Wachstum der Gesamtbevölkerung das vorrangige Problem, sondern das sich auch schon in China zeigende Problem der meisten Industrieländer - die Veränderung der Altersstruktur.
Der Anteil der über 60-Jährigen stieg im Vergleich zum Jahr 2000 um 2,93 Prozentpunkte auf 13,26 Prozent. Dagegen fiel der Anteil der unter 14 -Jährigen um 6,29 Prozentpunkte auf nur noch 16,6 Prozent. Diese Zunahme der Zahl älterer Menschen bzw. die Abnahme der Zahl jüngerer Menschen soll ein landesweiter Trend sein, also auch bei den nationalen Minderheiten beobachtbar sein. Besonders spürbar wird er jedoch in den entwickelten Küstenregionen und den Metropolen.
China wird an der grundlegenden Familienplanungspolitik festhalten. Allerdings soll nach einer sorgfältigen Auswertung der Ergebnisse der Volkszählung die Familienplanungs- und Bevölkerungspolitik angepaßt und eine ausgeglichenere Entwicklung der Staatsbevölkerung gefördert werden.
Wegen der hohen Kosten für Wohnraum und Ausbildung wünschen sich viele Städter heutzutage oft nur noch ein Kind - oder gar keins mehr.
Mehr als 665,57 Millionen Menschen leben in Städten, das sind mit rund 49,7 Prozent fast die Hälfte der Gesamtbevölkerung. Bei der letzten Volkszählung vor zehn Jahren waren es erst 36,1 Prozent gewesen. Auch wenn die Zahlen angeblich nicht direkt vergleichbar seinen, da es unterschiedliche Zählweisen bei den beiden Volkszählungen gegeben habe, belegen sie doch eindeutig den allgemeinen Trend der Abwanderung der Landbevölkerung und der Bevölkerung aus den unterentwickelteren westlichen in die entwickelteren Küstenregionen und die Tendenz zur Verstädterung.
Laut Ergebnis der Volkszählung ist die Zahl der Menschen, die seit mindestens sechs Monaten nicht mehr an ihrem „Hauptwohsitz“ – dem Ort ihres "Hukou" leben, in den letzten zehn Jahren um 110 Millionen auf etwa als 261 Millionen gestiegen.
In dieser Zahl sind 242,23 Millionen Menschen enthalten, die zur Kategorie der Wanderarbeiter zählen. Im Vergleich zum Vorjahr stieg die Zahl damit um 5,4 Prozent.
Die Ergebnisse der Volkszählung belegen, daß das Bildungsniveau generell gestiegen ist. Von 100 000 Bürgern haben heute 8 930 einen Hochschulabschluß, 14 032 die Hochschulreife, ohne folgenden Hochschulabschluß. Im Jahr 2000 waren es nur 3 611 mit einem Hochschulabschluß beziehungsweise 11 146 mit Hochschulreife ohne folgenden Hochschulabschluß gewesen.
Beim Mittelschulabschluß ohne weitere Schulausbildung sind es laut der letzten Volkszählung 38 790 Personen pro 100 000 im Gegensatz zum Jahr 2000 in dem es nur 33 960 Personen waren.
Entsprechend sank der Anteil der Personen, die nur die Grundschule absolviert haben, seit dem Jahr 2000 von 35,7 auf 26,8 Prozent.
Die Zahl der Analphabeten (Leute über 15 Jahre alt, die nicht lesen und schreiben können) sank binnen 15 Jahren um 30 Millionen auf heute 4,08 Prozent der Bevölkerung.
Nach Angaben des Statistikamts leben noch immer 26,88 Millionen Menschen unterhalb der „Armutsgrenze für ländliche Regionen“. Als arm werden diejenigen definiert, die 2010 über das ganze Jahr weniger als 1274 Yuan verdienten.
Nach diesem Standard betrachtet soll sich die Zahl im vergangenen Jahr auf dem Land um 9,09 Millionen veringert haben.
Bei der Volkszählung 2010 wurden erstmals auch die auf dem „Festland“ lebenden Taiwanesen, Hongkonger, Macaoer und Ausländer mit erfaßt. Demnach leben mehr als 230 000 Hongkonger, über 20 000 Macaoer, mehr als 170 000 Personen aus Taiwan und zirka 600 000 Ausländer in „Festland China“.
Die meisten Ausländer kommen aus Südkorea, den USA, Japan, Myanmar, Vietnam, Kanada, Frankreich, Indien, Deutschland und Australien.
Laut den Ergebnissen der Volkszählung leben sie hauptsächlich in Guangdong, Shanghai, Beijing und der Provinz Jiangsu. Gründe für ihren Aufenthalt sind Geschäftsführung, Arbeitsverhältnis und Studium.
G.W.
Quellen:
http://german.cri.cn/1565/2011/04/28/1s155988.htm
http://german.cri.cn/1565/2011/04/29/1s156040.htm
http://german.china.org.cn/china/2011-04/29/content_22469493.htm
http://german.china.org.cn/china/2011-04/28/content_22460755.htm
http://german.china.org.cn/fokus/2011-04/28/content_22460902.htm
http://german.china.org.cn/china/archive/lianghui2011/2011-03/01/content_22029780.htm
http://www.ftd.de/politik/international/:volkszaehlung-china-wird-dem-westen-immer-aehnlicher/60045378.html
http://www.berlin-institut.org/online-handbuchdemografie/bevoelkerungsdynamik/regionale-dynamik/china.html
http://www.spiegel.de/politik/ausland/0,1518,726375,00.html
http://www.taz.de/1/politik/deutschland/artikel/1/mitmachen-oder-zahlen/
http://www.spiegel.de/panorama/gesellschaft/0,1518,754320-2,00.html
4. Mai 2011
Staubstürme aus China erreichen Japan
Normalerweise sind die Staubstürme aus den Steppen- und Wüstengebieten Nordwestchinas nicht so beliebt, weder in China noch in Japan
[ http://www3.nhk.or.jp/daily/english/02_12.html ].
Dieses Jahr mag es anders sein. Treiben sie doch die radioaktiven Dämpfe und Stäube aus den havarierten Reaktoren bei Fukushima in Japan weiterhin aufs Meer und verhindern, daß sie ins japanische Binnenland oder gar nach China und Rußland gelangen.
29. April 2011
Noch einmal für alle: Xing war nicht und ist nicht blockiert in China!
Entgegen den vielfach zu hörenden Behauptungen, dass Xing in China blockiert wird, ist und war das nicht der Fall.
Statt des bisher üblichen http:// muß man allerdings https:// eingeben.
Das ist aber kein „chinesisches“ Problem !!!
G.W.
29. April 2011
Ironman China and Ironman 70.3 China
Ironman ist die gängige Bezeichnung für die längste Langstrecken-Distanz im Triathlon auf kommerzieller Basis.
Ironman ist auch ein eingetragenes Warenzeichen der World Triathlon Corporation (WTC).

DerIronman China, der seit 2008 jährlich stattfindet, ist Teil der Ironman-Weltserie der World Triathlon Corporation und die Teilnehmer haben die Möglichkeit, sich für einen derhier vergebenen 50 Startplätze für die Weltmeisterschaft beim Ironman Hawaiizu qualifizieren.
Wie die anderen Ironman Veranstaltungen besteht der Ironman China ebenfalls aus einer Schwimmdistanz von 3,86 km (2,4 Meilen), einer Radfahretappe von 180 km (112 Meilen) und einem Marathonlauf 42,195 km; (26,2 Meilen), die direkt hintereinander ausgetragen werden.
Seit dem Jahre 2006 hat die World Triathlon Corporation die zusätzliche Mitteldistanz-Serie Ironman 70.3 mit dem Finale in Clearwater, Florida [seit diesem Jahr in Henderson, etwa 20 Kilometer südlich von Las Vegas], Nevada, eingerichtet.
Bei einem Ironman-70.3 - Rennen werden dementsprechend nur 1,9 km geschwommen, 90 km auf dem Rad zurückgelegt und als Abschlußdisziplin die Halbmarathon-Strecke über 21,1 km bewältigt. Aus der Gesamtdistanz von 113 km, entsprechend 70,3 Meilen,leitet sich dann auch der Name ab.
Zu der obengenannten Serie gehört auch der Ironman 70.3 China, der seit 2008 ebenfalls jährlich stattfindet.
Die Teilnehmer am Ironman 70.3 China haben die Möglichkeit, sich für einen der hier vergebenen 25 Startplätze für die Weltmeisterschaft in Henderson zu qualifizieren, sowie für die Ironman 70.3 Asia-Pacific Meisterschaft, die am 4 Dezember 2011 in Laguna Phuket, Thailand stattfindet.
Ironman China und Ironman 70.3 China werden von der World Triathlon Corporation in Zusammenarbeit mit der China Triathlon Sports Association veranstaltet.
Von 2008 bis 2010 wurden Ironman China und Ironman 70.3 China auf der Insel Hainan veranstaltet. Ab 2011 finden die Wettbewerbe wegen der besseren klimatischen und organisatorischen Bedingungen in Jixian, Tianjin Province, statt. Jixian ist auch der Veranstaltungsort für den Great Wall Marathon Wettbewerb, der jedes Jahr Anfang Mai ausgetragen wird.
Für die am 29. Mai 2011 stattfindenden Wettbewerbe haben sich über 900 Teilnehmer angemeldet. Davon über 100 Teilnehmer aus China
Die Schwimmstrecke wird in einem Stausee zurückgelegt und die Radfahr- und Lauffstrecke befinden sich in der Umgebung des Sees. Das Ende der Laufstrecke ist dann auf dem zentralen Platz in der Stadt Jixian.
28. April 2011
Gesetz zum umfassenden Rauchverbot in der Öffentlichkeit
Was es nicht so alles gibt….
Es gibt den „Tag der Arbeit“ [1. Mai], den „Internationalen Frauentag“ [8.März] …
den „Welttag des Fremdenführers“ [21. Febuar], den „Welttag des Scheemanns“ [18. Januar], den Tag des Eies [am zweiten Freitag im Monat Oktober] ...
den „Welttag der Suizidprävention“ [10. September] … den „Welttag für Sicherheit und Gesundheit am Arbeitsplatz“ [28. April] ... und natürlich auch einen „Weltnichtrauchertag“[31. Mai].
Und es gibt die Bemühungen der chinesischen Regierung, das Rauchen in öffentlichen Räumen und Plätzen einzudämmen.
Aber das ist wie mit dem Umweltschutz. Solange es der breiten Bevölkerung an einem Umweltschutzbewußtsein mangelt, kämpfen Aktivisten gegen Windmühlenflügel und Gesetzte verpuffen wirkungslos.
So ist es auch im Kampf gegen das Rauchen. Solange es am Bewußtsein über die Schädlichkeit des Rauchens mangelt, solange wird die Lobby der Tabakindustrie weltweit wie auch in China keine ernste Gefahr für sich sehen.
Im Jahr 2003 unterzeichnete China die UN-Rahmenkonvention über Tabakkontrolle.
Nun endlich liegt nach langem Anlauf ein Gesetz zum umfassenden Rauchverbot in der Öffentlichkeit vor, demzufolge ab dem 1. Mai 2011 das Rauchen innerhalb von öffentlichen Räumen verboten ist.
Warten wir auf die Durchführungsbestimmungen ... und die Reaktionen der Raucher und der Nichtraucher!
G. W.
8. April 2011
Warum die Betreiber der chinesischen Kernkraftwerke behaupten [können], daß ihre AKW sicher sind
Die Betreiber der chinesischen Kernkraftwerke setzen die weltweit besten Technologien ein. Darunter auch deutsche!
Für ausführliche Informationen siehe:
http://www.handelsblatt.com/unternehmen/industrie/china-setzt-auf-kernkraft/3631322.html
http://www.produktion.de/unternehmen-maerkte/maschinenbau/tognum-liefert-weitere-notstromsysteme-fuer-kernkraftwerke-in-china/
https://www.gtai.de/DE/Content/__SharedDocs/Links-Einzeldokumente-Datenbanken/fachdokument.html?fIdent=MKT201102258000
7. April 2011
Auch China überdenkt seine Atompolitik
Auf Grund der unausgewogenen Informationspolitik in den deutschen Medien, bekommen wir immer wieder besorgte Anfragen von Kunden bezüglich der chinesichen Atompolitik.
Deshalb hier eine kurze Mitteilung dazu.
Wie in anderen Ländern auch, haben die chinesische Regierung sowie die zuständigen Ministerien und Behörden entsprechende Schlußfolgerungen aus den Reaktorunfällen in Japan gezogen.
Hatte der Volkskongreß in Peking am 13. März noch den drastischen Ausbau der Atomkraft gebilligt, erließ Ministerpräsident Wen Jiabao am 17. März ein Moratorium für Neubauanträge und ordnete auch an, alle bestehenden und sich im Bau befindliche Atomanlagen sicherheitstechnisch zu überprüfen.
29. März 2011
Die radioaktive Wolke hat die Erde einmal umrundet
Die radioaktive Wolke, die sich von Japan aus vorwiegend in Richtung Osten ausbreitete, die Westküste der USA nach etwa 5 Tagen und die Westküste Europas nach etwa 12 Tagen erreichte, auch Deutschland überquerte, hat die Erde nun einmal umrundet und ist jetzt im Osten Chinas angekommen.
Wie das chinesische Umweltministerium auf seiner Webseite mitteilte, sind in den Regionen Jiangsu, Shanghai, Zhejiang, Anhui, Guangdong und Guangxi Spuren von Jod-131 entdeckt worden.
Die Konzentrationen der radioktiven Partikel sind aber inzwischen so gering, daß sie keine gesundheitliche Gefährdung bedeuten.
Gute Darstellungen zur Ausbreitung der radioaktiven Wolke sind auf der Webseite der Zentralanstalt für Meteorologie und Geodynamik (ZAMG) des staatlichen meteorologischen und geophysikalischen Dienstes Österreichs
http://www.zamg.ac.at/aktuell/index.php?seite=1&artikel=ZAMG_2011-03-25GMT15:41 zu finden.
Ausserdem finden sich dort ständig aktualisierte Wettermeldungen zu Japan, aus denen nachvollziehbar ist, wie die radioaktiven Partikel aus dem zerstörten japanischen Kernkraftwerk nach Osten auf den Pazifik getrieben wurden und noch werden.
29. März 2011
Wie in China die radioaktive Belastung durch das zerstörte japanische Kernkraftwerk überwacht wird
Die chinesischen Behörden, allen voran die „Administration of Quality Supervision, Inspection and Quarantine“ [AQSIQ] beobachten aufmerksam den Einfluss des zerstörten japanischen Kernkraftwerkes Fukushima auf die Umwelt und besonders auf China.
Wie „Spiegel online“ am 26. 3. 2011 berichtete: „In der vergangenen Woche wurden bei einem großen Containerschiff bei der Ankunft im südostchinesischen Xiamen erhöhte Strahlenwerte festgestellt. Es gehört der Reederei Mitsui O.S.K. Lines und soll dem AKW von Fukushima nicht näher als 130 Kilometer gekommen sein. Der Fall hat Reeder weltweit alarmiert, das Schiff wurde nun unter Quarantäne gestellt.“
Bereits früher [23. 3. 2011] hatte die „Administration of Quality Supervision, Inspection and Quarantine“ in Wuxi / China berichtet, daß bei zwei japanischen Touristen, die aus den Präfekturen Nagano, 350 km westsüdwestlich und Saitama 200 km südwestlich des zerstörten Kernkraftwerkes kamen, erhöhte Radioaktivität gemessen wurde.
Die beiden Touristen wurden zur weiteren Untersuchnung und Behandlung in eine Spezialklinik gebracht.
Auch wir verfolgen aufmerksam die Entwicklung der Ereignisse in Japan und werden unsere Kunden bei daraus resultierenden Gefahren in China darauf aufmerksam machen.
28. März 2011
Weiteres Einreiseverbot für ausländische Touristen in die Autonome Region Tibet
Wie uns die lokale Regierung in Lhasa mitteilte, wird in der Zeit vom 28. Juni bis 5. August 2011 keine Einreiseerlaubnis in die Autonome Region Tibet für ausländische Touristen erteilt.
Als Grund für das Einreiseverbot werden die Feierlichkeiten anläßlich der „Befreiung Tibets“ vor 60 Jahren genannt.
Wenn Sie eine Tibetreise planen, treten Sie bitte mit uns in Kontakt, um aktuelle Informationen zu erhalten.
24. März 2011
Keine Auswirkungen der Katastrophe in den Kernkraftwerken an der Ostküste Japans auf China
Besorgte Kunden fragen immer wieder bei uns an, welche Auswirkungen die Katastrophe im Kernkraftwerk Fukushima auf China hat und ob Sie sicher in China reisen können.
Die Antwort ist:
bislang gibt es in China keine Auswirkungen der Katastrophe in den Kernkraftwerken an der Ostküste Japans in Hinblick auf die Strahlenbelastung.
Sie sind in China also sicher !
Das liegt daran, daß die Großwetterlage in China zur Zeit vom Wintermonsun geprägt ist.
Das heißt, die vom Kältehoch in Sibirien ausgehenden Winde wehen aus nordwestlicher und nördlicher Richtung.
Erst mit Beginn des Sommers dreht die Hauptwindrichtung und die Winde wehen von Südwesten Süden und Südosten.
In diese Zeit gelangt auch Luft aus Japan nach China, vor allem in den Nordosten Chinas und die angrenzenden Regionen Rußlands.
Bis dahin werden aber die beschädigten Reaktoren in Japan soweit abgedichtet sein, daß keine radioaktiven Partikel mehr in die Atmosphäre gelangen und auf direktem Weg bis nach China kommen können.
Die selbe Großwetterlage gilt auch im Moment für Japan und sorgt dafür, daß der größte Teil der radiaoaktiven Wolke aufs Meer nach Osten abzieht.
Das steht nicht im Widerspruch zu lokalen Winden an Japans Ostküste, die zeitweilig in entgegengesetzter Richtung wehen und radioaktive Partikel ins Landesinnere tragen wie es zur Zeit immer wieder geschieht.
Die in die Atmosphäre gelangten Partikel werden mit den Winden nach Osten in Richtung Nordamerika und weiter bis nach Europa getragen. Dabei verringert sich die Konzentration der radioaktiven Partikel bis hin zu einer ungefährlichen Konzentration, wenn die Emmission der Partikel nicht zu lange anhält.
Das dies zur Zeit der Fall ist, zeigen die Aufzeichningen der weltweit 60 Meßstationen zur Überwachung des Kernwaffenteststopp-Abkommens.
Eine gute Darstellung der Strömungen und der „Verdünnung“ gibt es unter:
http://www.zamg.ac.at/pict/aktuell/20110321_fuku_Xenon-Simulation.gif zu sehen

Das Bild zeigt eine Momentaufnahme der Strömung anhand der Ausbreitung des Edelgases
Xe-133
Quelle: http://www.zamg.ac.at/pict/aktuell/20110321_fuku_Xenon-Simulation.gif
Auch wir verfolgen aufmerksam die Entwicklung der Ereignisse in Japan und werden unsere Kunden bei Gefahren darauf aufmerksam machen.
Markus Bo
11. März 2011
Einreiseverbot für ausländische Touristen in die Autonome Region Tibet
Zur Zeit besteht ein Einreiseverbot für ausländische Touristen in die Autonome Region Tibet.
Das Einreiseverbot ist nach offiziellen Angaben [siehe: http://german.china.org.cn/travel/txt/2011-03/10/content_22104360.htm ] erst einmal bis Ende März geplant. Andere Quellen reden von einem Zeitraum bis Ende Mai.
Wenn Sie eine Tibetreise planen, treten Sie bitte mit uns in Kontakt um aktuelle Informationen zu erhalten.
8. März 2011
Große Mauer bei Simatai
Reuters hat am 8. März 2011 einen Artikel veröffentlicht, unter dem Motto: 25 Orte, die man sehen muß, bevor sie für immer verloren sind, weil sie sich unwiederbringlich verändert haben.
http://www.reuters.com/article/2011/03/08/idUS422655649520110308?pageNumber=1
An erster Stelle wird die Große Mauer bei Simatai genannt.
Wenn Sie die Große Mauer besuchen wollen – wir stehen Ihnen zur Verfügung.